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Im Fokus: Motivation, Zufriedenheit und Work-Life-Balance

Aktualisiert: 14. Dez. 2023

In der EY Job-Studie 2023 werden Erkenntnisse zu den wichtigen "weichen" Faktoren Motivation, Zufriedenheit und Work-Life-Balance als Ergebnisse einer Befragung von 1.555 Beschäftigten in Deutschland präsentiert:



# Zufriedenheit

(EY Job-Studie: S. 5-6)

  • Die Zufriedenheit ist gegenüber 2021 erkennbar gesunken. Die Zahl der Arbeitnehmenden, die komplett mit der Arbeit unzufrieden sind, stieg dabei von 10 % auf 19 % an. Trotzdem sind immer noch mehr als vier von fünf ArbeitnehmerInnen mit dem eigenen Job zufrieden.

  • Arbeitnehmer:Innen, die den Führungsstil ihres Unternehmens als "gemeinsam und gleichberechtigt" bewerten, geben höhere Zufriedenheitswerte in der Befragung an, als Arbeitnehmer:Innen, die den Führungsstil ihres Unternehmens als wenig partizipativ bewerten.




# Motivation

(EY Job-Studie:S. 8-15)

  • Der Anteil der Befragten, die motiviert bei der Arbeit sind, liegt bei 71%. Dieser Anteil verringerte sich leicht seit 2021 von 78 %.

  • 29% der Befragten, also nahezu jeder Dritte, fühlt sich aktuell im Job demotiviert und "macht nur seinen Job".

  • Überdurchschnittlich hochmotiviert ordnen sich besonders häufig Mitglieder des Top-Managements sowie Mitarbeitende, die den Führungsstil des Unternehmens als "gemeinsam und gleichberechtigt" bewerten

  • Wichtigste Motivationsfaktoren sind für beide Geschlechter Kollegialität und ein gutes Arbeitsklima.

  • Eine überdurchschnittlich häufige Wertschätzung ihrer Arbeit empfinden Mitarbeitende, die den Führungsstil des Unternehmens als "gemeinsam und gleichberechtigt" bewerten.




# Work-Life-Balance

(EY Job-Studie: S. 17-19)

  • Ca. ein Drittel der ArbeitnehmerInnen geben eine deutliche Zunahme der Arbeitsbelastung an.

  • Das Erleben der stark gestiegenen Arbeitsbelastung wird vor allem von der Altersklasse 36-50 Jahre mit einem Anteil von 28% genannt.

  • Bei vielen Arbeitnehmer:Innen hat sich die Work-Life-Balance verbessert. Falls dies nicht der Fall war, werden die Gründe "Mehr Arbeitsstunden" und "Mehr Verantwortung bei der Arbeit" als Ursachen genannt.




Wissenschaftliche Studien belegen, dass Achtsamkeit u.a. Mitarbeitenden als kognitiv-emotionale Segmentierungsstrategie ein Gleichgewicht zwischen Arbeits- und Privatleben ermöglicht. Deswegen wird empfohlen, dass freiwillige betriebliche Gesundheits- und Work-Life-Balance-Programme verhältnismäßig kostengünstige, aber wirksame, Achtsamkeitsinterventionen enthalten (Michel et al. 2014).



Zufriedenheit, Motivation und Work-Life-Balance sind wichtige Zielgrößen für eine nachhaltige Personalstrategie. Achtsamkeits-Formate zahlen auf diese Werte ein, wenn sie regelmäßig angewendet und von Führungskräften vorgelebt sowie unterstützt werden.

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Be Your Mindful Self.

Katharina Ogilvie






Quellen:


1. EY Job- Studie:


2. Michel, A., Bosch, C., & Rexroth, M. (2014). Mindfulness as a cognitive -emotional segmentation strategy: An intervention promoting work -life balance. Journal of Occupational & Organizational Psychology, 87(4), 733–754.


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